Häufige Fragen 2017-01-27T23:48:47+00:00

Fragen zur Geburt im Geburtshaus

Akupunktur
Sie werden während der Geburt von einer Ihnen vertrauten Hebamme betreut. Sie ist die ganze Zeit über für Sie da und begleitet Sie aufmerksam zugewandt. Die Geburt findet in einer vertrauten, persönlichen Atmosphäre in angenehmer Umgebung statt, so können Sie Ihre Geburt nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Wir haben viel Zeit für Sie und greifen – außer bei Komplikationen – nicht unnötig in den Geburtsverlauf ein.
Nein – normalerweise nicht. Unser Geburtshaus ist eine ausschließlich von Hebammen geleitete Einrichtung. Zur eigentlichen Geburt Ihres Kindes wird eine zweite Hebamme gerufen. Nur in besonderen Fällen und bei Komplikationen ziehen wir einen Arzt bzw. Kinderarzt hinzu.
Bevor Sie sich für eine Geburt im Geburtshaus entscheiden, werden Sie in einem ausführlichen Gespräch über alle eventuellen Risiken einer ausserklinischen Geburt aufgeklärt. Eine kontinuierliche Betreuung in der Schwangerschaft und eine kompetente Begleitung während der Geburt verhelfen zu einer größtmöglichen Sicherheit.
Die häufigsten Gründe für eine Verlegung sind Geburtsstillstand oder ein vorzeitiger Blasensprung ohne Wehentätigkeit. Eine Verlegung findet in den allermeisten Fällen in Ruhe und mit dem eigenen PKW statt. Sollte es zu einer eiligen Notverlegung kommen – was äußerst selten der Fall ist – (siehe Perinatal-Erhebung von Quag), so erreichen wir innerhalb von 10 Minuten das Mutter-Kind-Zentrum (Uni-Klinik) auf den Lahnbergen.

Selbstverständlich werden Sie bei einer Verlegung von der Sie betreuenden Hebamme begleitet. Diese wird Sie erst nach einer ausführlichen Übergabe in der Obhut der diensthabenden Hebamme lassen. Es besteht eine sehr gute Zusammenarbeit mit den beiden Kliniken vor Ort.

„Das beste Schmerzmittel während der Geburt ist die kontinuierliche Anwesenheit der Hebamme“ (Zitat).
Wir bieten Ihnen zur Schmerzlinderung homöopathische Mittel, Akupunktur, konservative Maßnahmen (Wärmflasche, Massage) und eventuell ein spasmolytisches (entkrampfendes) Medikament an. Sollten Sie sehr starke Medikamente oder eine PDA benötigen, wäre dies allerdings ein Grund zur Verlegung.
Seit Juni 1997 dürfen die Hebammen Dammschnitte, bzw. –Risse selbst versorgen. Nur bei sehr komplizierten Geburtsverletzungen würden wir eine/n unserer Ärzte/-innen hinzuziehen, bzw. Sie lediglich für die Naht in ein Krankenhaus verlegen.
Bei einer ambulanten Geburt können Sie normalerweise nach ca. 3 bis 4 Stunden nach Hause gehen. Sollten Sie sich nicht fit genug fühlen, können Sie mit ärztlichem Attest noch längere Zeit im Geburtshaus bleiben.
Seit Anfang 2007 sind Geburtshäuser ein fester Bestandteil im Gesundheitswesen. Die Kosten für die Geburt werden zum größten Teil von den Krankenkassen übernommen. Für Sie bleibt lediglich eine Ihrem Einkommen angepasste Eigenbeteiligung für die Rufbereitschaft der Hebamme.