Niemand in Deutschland – außer
den hoch dotierten Funktionären der Krankenkassen - bestreitet es:
Hebammen sind mit einem Stundenlohn von rd. 7,50 Euro krass
unterbezahlt und kämpfen ums Überleben.
Monat für Monat geben Dutzende auf, Schwangere finden immer
seltener eine Hebamme und noch seltener eine in erreichbarer Nähe.
All das stört den GKV-Spitzenverband wenig. In den sich zäh
dahin schleppenden Vergütungsverhandlungen will er die Hebammen
mit einem Plus von 1,98 % abspeisen.
(weitere
Infos hier)
Das ist die Demokratie, die wir nicht brauchen:
186.000 Menschen hatten im Juni
2010 die
Petition zur Sicherung der wohnortnahen Versorgung von Frauen mit
Hebammenhilfe unterzeichnet.
Es war eine der meistgezeichnetesten Petitionen in der Geschichte der
Bundesrepublik.
Seitdem tut sich nur wenig:
Das Gesundheitsministerium macht eine Datenerhebung zu Situation der
Hebammen - diese wurde in Zusammenarbeit mit dem DHV erarbeitet.
Rund 15 % der freiberuflichen Hebammen haben seit April 2010
die
Geburtshilfe aufgegeben - Grund dafür sind die hohen
Versicherungsbeiträge.
Für aktuelle Informationen: Facebook-Seite
Hebammenprotest